Bikertour nach Bremerhaven
August 1998
Wir, die Dragons, haben ein Treffen mit den Pitbulls organisiert. Die
Pitbulls sind nach Bremen getöfft, und wir haben uns beim Dragon-Boss
getroffen,
wo
wir eine Verschnaufpause für die Pitbulls arrangiert und Kaffee getrunken
haben. Anschließend sind wir nach Bremerhaven auf einer Tour getöfft,
bevor wir in einem Fischrestaurant die besten Fische überhaupt verschlungen
haben. Das Wetter war einfach nicht schlecht gewesen. Wir haben dann den
U-Bootbunker Valentin (einen riesengroßen Bunker vom 2. Weltkrieg) unter
die Lupe genommen und wollten rein, aber er war unter der Obhut der Bundeswehr,
so daß wir eigentlich einen Termin machen müßten, wenn wir reinblicken
wollten. (Beim nächsten Mal!?) Und gerade, als wir den Bunker fotografieren
wollten, fing es an zu regnen. Blitzschnell haben wir uns einen Unterschlupf
gesucht und gefunden, nämlich unter den Bäumen, schließlich konnten wir
unmöglich unsere Tour fortsetzen bei diesem miserablen Wetter. Wir waren
klitschnaß und haben dann gewartet, aber der Regen hörte einfach nicht
mehr auf, und wir sind dann trotzdem weitergetöfft auf einer Landstraße.
Auf der Suche nach einer Kneipe, durchnässt, aber in bester Laune, fanden
wir schließlich doch ein Lokal, nur es befand sich im Umbau. Wir haben
dort Halt gemacht. Der Regen war verschwunden, und es war wieder einmalig
schön. In der Stadt und im Hafen waren wir, haben ein paar Schnappschüsse
gemacht und viel gequasselt. Als wir in dem Restaurant waren, hatte jemand
plötzlich Probleme mit dem Ausziehen des Helms.
Er hatte sogar den Schlüssel verloren. Ein Pitbull hatte ein spezielles
Messer bei sich, mit dem man sich von dem Helm befreien konnte. Welch
ein Glück! In dem Restaurant, wo wir es uns gemütlich und bequem gemacht
hatten, war eine geile Kellnerin zu sehen, die wir immer betrachtet haben.
Wir haben stundenlang gequasselt und gefressen, bis unsere Mägen nicht
mehr konnten. Dann wollten wir die Tour fortsetzen. Die Sonne hat so gestrahlt.
Die Pitbulls mußten sich ein paar Burnouts runterholen und die Dragons
waren da noch Anfänger gewesen, wobei die beiden Teams sich gegenseitig
bei den Burnouts unterstützt haben. Kein Wunder auch, die Pitbulls sind
die Schärfsten überhaupt, was die Burunouts betrifft. Der Regen fing wieder
von vorne an, und
wir wollten eigentlich noch nach Cuxhaven töffen, aber wir haben darauf
verzichtet und sind mit der Fähre nach Nordenham gefahren. Unsere Maschinen
standen vorn und breit und die Autos mußten sich abschminken. Als noch
starker Wind aufkam, haben sich einige Sorgen gemacht, ob ihre Maschinen
vielleicht durch das schaukelnde Schiff ins Meer fallen könnten. Vor allem
die Transalps, da sie große Stoßdämpfer haben. Wir setzten uns auf unsere
Maschinen und haben gelacht. Angekommen in Nordenham, bereiteten wir uns
auf die Weiterfahrt nach Bremen vor. Wir hielten an einer Tankstelle an,
tankten unsere Maschinen voll und gönnten uns eine Pause, bevor wir nach
Bremen zurückfuhren. Wir ließen uns in einer Kneipe (einem amerikanischen
Lokal) nieder - urgemütlich, wir alle total k.o.- aber in bester Laune.